Brandbegrenzungsdecken von Fingerhuth – Schutz und Prävention auf höchstem Niveau
Isolier- und Textiltechnik Fingerhuth ist Ihr Experte und Hersteller für innovativen Brandschutz. Wir bieten Ihnen ein umfangreiches Portfolio verschiedener Brandbegrenzungsdecken und Löschdecken für unterschiedliche Einsatzumgebungen und Szenarien. Unser Sortiment an hochentwickelten Brandbegrenzungsdecken deckt sämtliche Gefahrensituationen ab. Lassen Sie sich von unseren Technikern beraten und ein speziell auf Ihre Bedürfnisse und Einsatzumgebung zugeschnittenes Angebot erstellen.
Unser Produktionsstandort in Deutschland gewährleistet eine schnelle und europaweite Verfügbarkeit von Brandbegrenzungsdecken und Löschdecken für Elektroautos, Elektrofahrzeuge, Lithium-Batterie-Brände und konventionelle Brände sowie maximale Flexibilität in Bezug auf kundenspezifische Sonderlösungen. Profitieren Sie von über 35 Jahre Erfahrung im Bereich der technischen Textilien sowie Hochtemperaturlösungen und erhalten Sie einen erklassigen Service sowie eine zielführende Beratung direkt vom Hersteller.
H-TYPE Brandbegrenzungsdecke bis 1000 °C
Das Material der H-TYPE Brandbegrunzungsdecke ist ein mittelschweres HR-Glasgewebe (High Resistance Glass) mit einem hohen SiO2-Anteil und bringt einen thermischen Vorteil gegenüber E-Glasgeweben und HT-Glasgeweben aus ECR-Glasfaser. Die beidseitige Beschichtung aus FR-Silikon versiegelt die Oberfläche und isoliert brennende Fahrzeuge und E-Fahrzeuge in Sekunden.
S-TYPE Brandbegrenzungsdecke bis 1200 °C
Die S-TYPE Brandbegrunzungsdecke wird aus einem reinem Hochtemperatur-SiO2-Silikatgewebe mit beidseitiger mineralischer Beschichtung hergestellt. Die beidseitige Beschichtung macht das Material strapazierfähiger gegenüber hohen thermischen sowie mechanischen Belastungen. Die S-TYPE Brandbegrenzungsdecke ist besonders gut zur Brandisolation von Elektroautos geeignet.
X-TYPE Brandbegrenzungsdecke bis 1200 °C
Die X-TYPE Brandbegrenzungsdecke aus hochwertigem Hochtemperatur-SiO2-Silikatgewebe mit beidseitiger Spezialbeschichtung zeichnet sich durch hervorragende thermische Beständigkeit, mechanische Festigkeit und reduzierte Reibungseigenschaften aus. Dies macht die X-TYPE Brandbegrenzungsdecke zu einem vielseitigen High-Performance-Produkt für Anwendungen bis 1200 °C.
Häufig gestellte Fragen zu Brandbegrenzungsdecken (FAQ)
Batteriebrände, insbesondere solche, die von Lithium-Ionen-Batterien ausgehen, sind chemische Brände und können aufgrund ihrer spezifischen chemischen Eigenschaften nicht einfach durch konventionelle Methoden gelöscht werden. Sie sind sauerstoffunabhängig, da der Brand durch interne chemische Reaktionen innerhalb der Batterie verursacht wird. Selbst wenn die Sauerstoffzufuhr unterbrochen wird, setzen sich diese Reaktionen fort.
Brandbegrenzungsdecken spielen eine wesentliche Rolle bei der Brandbekämpfung von brennenden Batterien in E-Autos, E-Fahrzeugen und E-Werkzeugen. Sie dienen dazu, das brennende Objekt schnell und effektiv zu isolieren, um die Ausbreitung von Flammen und Hitze zu verhindern. Durch ihre feuerfesten und hitzebeständigen Materialien bieten sie Schutz für umliegende Bereiche und helfen, eine Eskalation des Brandes zu vermeiden. Brandbegrenzungsdecken sind insbesondere eine wertvolle Unterstützung, um Zeit für Evakuierungen oder weiterführende Löschmaßnahmen zu schaffen.
Anwendung bei E-Bikes, E-Scooter und E-Werkzeuge: Für die Anwendung von kleinformatigen Brandbegrenzungsdecken (bis 3 x 4 m) genügt in den meisten Fällen eine Person. Um die Handhabung sicherer und einfacher zu gestalten, wird jedoch empfohlen, mindestens eine zweite Person hinzuzuziehen.
Anwendung bei E-Autos und E-Fahrzeugen: Für die Anwendung von großformatigen Brandbegrenzungsdecken auf E-Autos und E-Fahrzeugen sind mindestens zwei Personen erforderlich. In beengten oder sperrigen Situationen kann es sinnvoll sein, zusätzliche Personen hinzuzuziehen, um die Decke korrekt und sicherer zu platzieren.
Bei konventionellen Bränden: Sauerstoffabhängige Brände werden in der Regel innerhalb weniger Minuten durch die Unterbindung der Sauerstoffzufuhr erstickt. Die Brandbegrenzungsdecke sollte jedoch mindestens 30 Minuten auf dem Brandherd verbleiben, um sicherzustellen, dass keine erneute Entzündung erfolgt.
Bei Batteriebränden: Da Batteriebrände sauerstoffunabhängig sind, können sie je nach Größe der Batterie länger brennen. Es wird empfohlen, die Brandbegrenzungsdecke für mindestens 45–60 Minuten auf dem Brandherd zu belassen. Bei E-Autos oder großen Batterieeinheiten sollte die Decke aufgrund der Gefahr einer Wiederentzündung für 24 bis 120 Stunden auf dem Fahrzeug verbleiben, insbesondere bei anhaltend hohen Temperaturen, besteht die Gefahr einer erneuten Selbstentzündung der Batteriezellen. Die Abkühlung kann durch die zusätzliche Zufuhr von Wasser unterstützt werden, um die Branddauer zu reduzieren und die Sicherheit zu erhöhen. Die Temperatur der Batterieeinheit sollte durchgehend überwacht werden.
Grundsätzlich erfordert der Einsatz einer Brandbegrenzungsdecke keine zusätzlichen Löschmittel. Konventionelle, sauerstoffabhängige Brände können durch die Verwendung der Decke zuverlässig erstickt werden, ohne den Einsatz von Löschwasser oder Löschschaum.
Bei Batteriebränden, insbesondere bei E-Autos, kann es jedoch sinnvoll sein, die Situation individuell zu bewerten. Um die Sicherheit zu erhöhen, kann entschieden werden, das brennende Fahrzeug und die Umgebung mit Löschwasser zu kühlen. Dies hilft, die Temperaturen zu senken und eine Ausbreitung des Brandes oder eine erneute Entzündung der Batteriezellen zu verhindern.
Bei konventionellen Bränden: Für sauerstoffabhängige Brände werden Löschdecken des Typs „H-TYPE“ empfohlen. Diese Decken sind bis zu 1000 °C temperaturbeständig und verfügen über eine beidseitige Silikonbeschichtung. Die Silikonbeschichtung macht die Decke gasdicht und unterbricht die Sauerstoffzufuhr, wodurch die Flammen zuverlässig erstickt werden.
Kleinere Batteriebrände: Lithium-Ionen-Batterien oder Akkus von Werkzeugen können ebenfalls mit Löschdecken des Typs „H-TYPE“ isoliert werden.
E-Autos und größere E-Fahrzeuge: Bei thermischen Ereignissen in E-Autos oder größeren E-Fahrzeugen entstehen aufgrund der höheren Speicherkapazität der Batterien Temperaturen von bis zu 1200 °C sowie lang anhaltende Brände. Für diese Fälle empfehlen wir Brandbegrenzungsdecken des Typs „S-TYPE“ oder „X-TYPE“. Diese Decken sind speziell für höhere Temperaturen ausgelegt und lassen entstehende Gase kontrolliert durch die Gewebestruktur entweichen, um eine gefährliche Ballonbildung zu verhindern.
Brandbegrenzungsdecken von Fingerhuth sind witterungsbeständig, UV-beständig, langlebig und wartungsfrei. Eine regelmäßige Wartung ist daher nicht erforderlich. Es wird jedoch empfohlen, die Decke nach einer Trockenübung oder einer ähnlichen Anwendung auf mögliche Schäden zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie weiterhin einsatzfähig ist.
Ja, alle Komponenten und Materialien unserer Brandbegrenzungsdecken sind gesundheitlich unbedenklich. Sie unterliegen keiner Einstufung als Gefahrstoff und können daher sicher verwendet werden.
Grundsätzlich wird von einer Wiederverwendung von Brandbegrenzungsdecken nach dem Einsatz auf einem E-Auto oder E-Fahrzeug abgeraten – eine Empfehlung, die auch von zahlreichen Experten unterstützt wird. Beim Einsatz einer Brandbegrenzungsdecke bei Batteriebränden wird das Material extrem hohen Temperaturen von bis zu 1200 °C ausgesetzt und mit giftigen Gasen sowie Partikeln kontaminiert, die bei weiterer Lagerung ausgasen und potenziell gesundheitsschädlich sein können.
Darüber hinaus können durch die Nutzung schwer erkennbare Schäden wie Versprödungen oder Faserbrüche im Material auftreten, die von Laien nicht zuverlässig beurteilt werden können. Solche Beschädigungen beeinträchtigen die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Decke erheblich. Daher wird empfohlen, die Decke nach dem Einsatz zu entsorgen und nicht erneut zu verwenden.
Beim Löschen konventioneller Brände mit einer Löschdecke des Typs „H-TYPE“ kann hingegen von einer Wiederverwendung ausgegangen werden. Dies hängt jedoch von der Brandlast und der mechanischen Belastung während des Einsatzes ab. Nach jedem Gebrauch sollte die Decke gründlich auf Schäden untersucht werden, um ihre Einsatzfähigkeit sicherzustellen.